2008-10-02
Gleich nach der Ankunft in unserem Hotel "Lotus" (1 DBL 20 $), das sehr günstig in der Hauptgeschäftsstraße Taalat Harb liegt, gehen wir Richtung Nil und über die Brücke zu einem Lokal, das in Terrassen am Ufer des Nils liegt. Dort genießen wir den Sonnenuntergang, der sich im Wasser spiegelt, Boote fahren vorbei und es ist ungewöhnlich ruhig, da das der letzte Tag des Ramadan ist und man dieses in der Familie feiert. Danach gehen wir in die Geschäftsstrasse zurück, die sich schnell mit vielen Menschen füllt. Viele chromblitzende Schuhgeschäfte, Kleider und in einem davon kaufen wir sehr hübsche, bestickte Galabeyas. An diesem Abend feiert man bis um 4 h in der Früh, da das Eid el Fitr – Fest, das Ende des Ramadans. Kaum wird es etwas ruhiger auf der Straße, fängt der Muezzin mit seinem Morgengebet an. Nach dem Frühstück nehmen wir ein Taxi nach Giza. Es gibt nun einen Eingang, das Ticket kostet LE 50 (ca. 6 €), dann geht man durch den Taltempel, dann den Prozessionsweg entlang und kann den Sphinx von allen Seiten gut sehen, dahinter die Chephren Pyramide. Danach einen Rundgang zu der Cheops Pyramide. Es gibt keine Händler, die früher sehr lästig waren, nur Kutschen und Kamele transportieren Leute nach Wunsch und Geldbeutel. Es ist wunderschönes Wetter und wir genießen noch einen Kaffee unter einem schattigen Zelt mit Blick auf die ganze Szenerie.
Wir nehmen ein Taxi zum Khan el Khalili, dem alten Markt bei der Al Azar Moschee. Die Fahrt weckt viele Erinnerungen, denn ich war ja schon viele Male in Cairo zuvor. Dort schlendern wir etwas herum, essen gleich bei der "Freitagsmoschee" Koshari, ein Misch – Masch aus Nudeln, Reis, Kichererbsen, Linsen, Bohnen und Tomatensauce und Kebab und Kofta. Dann schlendern wir auch in den Einheimischenmarkt, wo allerdings die Geschäfte und Stände wegen des Festes geschlossen sind.
Den dritten Tag verbringen wir mit einer Fahrt auf dem Nil mit der öffentlichen Fähre und dann bei einem Besuch im bekannten „Felfella“, einem typischen ägyptischen Lokal, wo man köstlich essen kann. Die erste Flasche des einheimischen Biers „Stella“ ist mit Genuss getrunken und zufrieden fahren wir zum Flughafen, wo wir ohne Probleme für Accra einchecken.
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